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Britneys ehrlicher Brief an den Fans

Liebe Fans,

Ich wollte mich nur mal wieder bei euch melden und einige Dinge erklären, mit denen ich in letzter Zeit konfrontiert wurde.

Irgendwie ist es lustig, was es alles für Geschichten gibt, die über Leute veröffentlich werden. Und obwohl jeder seine Sicht der Dinge darstellen möchte, interessiert die Wahrheit am Ende nur die wenigsten Leute, weil die schlimmen Geschichten einfach interessanter sind. Ich weiß nicht wieso das so ist, aber ich finde das sehr unheimlich. Früher war ich sauer auf die Boulevardpresse, wenn einmal wieder schreckliche Dinge über mich abgedruckt wurden, aber jetzt versuche ich, diese Geschichten an mir abprallen zu lassen. Einmal habe ich Tyra Banks während ihrer Show bestürzt weinen sehen, weil man sie fett aussehen ließ. Wir alle möchten, dass ein gewisses Image von uns da draußen projiziert wird und irgendwie kümmert es uns durchaus, was andere Leute über uns denken.

Vor Kurzem wurde ich an einen sehr demütigenden Ort gebracht, den man Entzugsklinik nennt. Ich war wirklich am Nullpunkt angekommen. Bis heute bin ich jedoch der Überzeugung, dass es kein Alkoholproblem oder Depression war. Ich habe mich einfach nur wie ein dummes und ungezogenes Kind verhalten, das unter ADS leidet. Mein Langzeitmanager versuchte mich und mein Leben nach meiner Scheidung zu kontrollieren. Ich wurde damit einfach nicht fertig und ich glaube, der Schock spielte auch eine Rolle. Ich wusste nicht (mehr), an wen ich mich wenden konnte. Ich erkannte, wie viel Energie und Liebe ich in meine Beziehung gesteckt hatte als sie zu Ende war, weil ich echt nicht wusste, was ich mit mir selbst anfangen sollte. Genau das machte mich so traurig. Ich gestehe, dass ich total verloren war.

Dieser Brief soll keinen schuldig sprechen, obwohl ich die Welt nun mit ganz anderen Augen sehe. Es war eine riesige Lektion für mich, die ich gelernt habe, nachdem ich an diesem verwundbaren Punkt in meinem Leben voller Dinners und Parties mit Freunden angekommen war. Ich habe dafür bezahlt. Ich glaube, dass der größte Fehler darin bestand, dass ich zuviele Menschen in mein Leben habe treten lassen. Man erkennt niemals die Absicht von anderen Menschen genau. Man weiß nicht, was sie mit dir vorhaben. Ich habe das Gefühl, dass ich zu offen war und nach irgendwelchen Antworten suchte, als ich meinen neuen Abschnitt begann. Ich musste eine ganze Menge Menschen aus meinem Leben entfernen. Es ist so traurig, besonders wenn es sich um ein Familienmitglied handelt... denn letztendlich treffe ich mich dadurch auch irgendwie selbst wieder. Ich kann mich an Fernsehabende mit meiner Familie erinnern, als ich klein war. Sowas erfüllte mich mit Freiden. Ich war die ganze Zeit am Singen und Tanzen wie es jedes kleine Mädchen tun sollte. Heute möchte ich, dass meine Kinder das erleben. Seit ich meine eigenen Kinder habe, muss ich mich viel Neuem stellen. Dadurch kommt viel Unsicherheit, die aus meinen Kindertagen herrührt, wieder zum Vorschein. Irgendwie sind wir nie gut genug.

Ich weiß, jeder denkt jetzt, dass ich mich in der Opferrolle besonders wohl fühle, aber dem ist nicht so. Ich hasse das alles, was da vor sich geht. Vielleicht ist dies auch der Grund für diesen Brief... Er soll den Leuten ermöglichen, Dinge differenzierter zu betrachten. Als richtige Frau sagt man, was man fühlt und wie Dinge sein sollten. Die Leute bezeichnen einen deshalb als "Bitch".

Ich habe den Eindruck, dass einige Menschen in meinem Leben aus einer Mücke einen Elefanten machten. Ich weiß auch, dass sie wussten, dass ich damit begann mein Gehirn auch zum Denken zu benutzen und einige Bindungen löste, weshalb sie noch mehr Kontrolle auf mein Leben ausüben wollten, als es mir recht war. Ich bin auch der Meinung, dass ein junges Mädchen nach einer Scheidung einfach mal raus muss. Bei mir war es sogar noch krasser, weil ich so lange nicht mehr aus war. Ich bin 25 und habe immer noch vieles zu lernen. Ich werde auch weiterhin täglich Fehler begehen und ich bin mir ziemlich sicher, dass wahrscheinlich jeder dieser Fehler bei CNN oder Good Morning America über die Bildschirme flimmern wird. Ich bin auch nur ein Mensch und ich liebe euch, weil ihr mich immer noch liebt.

Ich sitze gerade hier zu Hause. Es ist 6:25 Uhr und meine beiden Söhne schlafen noch. Ich bin sehr gesegnet, die beiden zu haben. Jeder Tag ist so surreal. Das Leben im Allgemeinen ist surreal und verrückt.

Ich hoffe einfach, dass der Brief erreicht hat, dass einige nun ein wenig mehr über das nachdenken, was über mich berichtet wird. Ich hoffe, ihr könnt nun ein wenig nachvollziehen, was es mit allem auf sich hat. Ich möchte im Leben eigentlich dasselbe wie ihr alle haben... und das ist Glück. Alles ist so unheimlich, weil jeder seine eigene Ansicht von mir und dem, was er glaubt wie ich wirklich bin, hat. Es ist seltsam, auf welche Weise Geschichten erzählt werden. Es gibt eure Seite, meine Sicht der Dinge und die Wahrheit. Und irgendjemand muss sie herausfinden. Ich glaube, wir werden sie nie wirklich ermessen können oder das Leben verstehen. Das ist die Arbeit Gottes. Eines Tages werde ich ihn treffen... oder sie.

In Liebe,
Britney

PS: Das Zitat des Monats - "Es ist in Ordnung, in gewissen Angelegenheiten eine Meinung zu haben, die von der anderer Leute abweicht. Man ist nicht ehrlich zu sich selbst, wenn man sich blindlings der Meinung anderer anschließt, nur weil man sich schuldig fühlt."
29.5.07 21:10
 


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